Osteuropa – Russland – Türkei – Ararat 2011

Ich bin am 2. Juni 2011 zu meiner zweiten Tour aufgebrochen. Innerhalb von 32 Tagen habe ich alleine 10.624 km auf meinem Motorrad zurückgelegt und insgesamt 14 Länder bereist. Grob gesagt ging es von Berlin aus einmal (fast) ums Schwarze Meer und über den Balkan wieder zurück. Gefahren bin ich durch Polen, die Slowakei, die Ukraine nach Russland. Von Sochi ging es dann mit der Fähre nach Trabzon in der Türkei zum Ararat an der iranischen Grenze. Von dort ging es erstmal nach Südosten und von Zentralanatolien nach Istanbul. Durch Griechenland, Mazedonien, den Kosovo, Montenegro, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Slowenien, Österreich und Tschechien ging es wieder nach Hause.

Meine Reise zum Nordkap im vergangenen Jahr hat das noch im Längen getoppt. Diese beiden Reisen waren völlig verschieden und das Abenteuer, dass ich diesmal gesucht habe, habe ich tatsächlich auch gefunden. Die Bandit hat die unzähligen Schotterstrecken in der Türkei und die katastrophalen Straßenzustände in der Ukraine gut überstanden. Dank mieserabler Benizinqualität hatte ich dennoch große Leistungsprobleme in der Ukraine bis ich am Tage meiner Ankunft in den russischen Bergen stehen blieb und nichts mehr ging. Von da an begann aber der beste Teil dieser Reise. Ich habe die Gastfreundschaft, Hilfsbereitschaft und die Großzugügkeit der Russen erfahren, die absolut kompetent, ohne einen Rubel dafür anzunehmen meine Suzi wieder flott gemacht haben. Kaputt war sie nicht, nur Vergaser total verdreckt und voll mit Wasser.

Landschaftlich war die Krim, die russische Schwarzmeerküste, die Türkei vor allem Kurdistan und Montenegro absolute Highlights. Ich habe so viele nette Begegnungen und wunderschöne Momente erlebt, dass sie nur schwer aufzuzählen sind. Unzählige Situationen und wunderschöne Motive konnte ich nicht mit Fotos festhalten, da ich auf der Maschine saß und so bleibt mir nur davon zu erzählen und die Eindrücke im Kopf festzuhalten.

Es wird wieder einen Reisebericht in meinem Reiseblog geben.

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2012 könnte eigentlich ein Abi-Treffen-Jahr werden

Im kommenden Jahr 2012 jährt sich mein bestandenes Abitur zum 15. Mal. Nach fünf Jahren hatte ich mich bemüht, ein Abi-Treffen zu organisieren und am Ende mehr negative Kritik als positive Rückmeldungen erhalten. Von über 80 Schülern des Jahrgangs 1997 hatte sich so gut wie keiner bereiterklärt, sich an der Planung zu beteiligen. Ich hätte damals auch keine Initiative erwartet, doch habe ich erwartet das Ergebnis zu akzeptieren. Das Abi-Treffen 2002 war nicht schlecht. Das die Lokalität nicht die Beste war ist sicherlich richtig, doch sie war ebenso günstig wie zentral und letztendlich auch nur eine Empfehlung eines der Abiturienten.
Nun fiel das Abi-Treffen 2007 aus und von mehreren Leuten habe ich im nachhinein gehört, dass sie den Ausfall bedauerten. Ich bin mal gespannt, ob sich für 2012 Abgänger von 1997 bereiterklären, ein gemeinsames Treffen zu initiieren. Im Grunde wäre ich bereit das Treffen zu planen und die Koordination in die Hand zu nehmen, nur muss es dann akzeptiert werden. Dazu gehören auch die Konsequenzen von Last-Minute-Absagen. Eine eventuelle Lokalität will sicher auch das Geld sehen.


Reisebericht – Skandinavien / Nordkap / Baltikum 2010

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In der Zeit vom 24. Juli bis zum 11. August 2010 erfüllte ich mir den Traum, allein mit dem Motorrad zum Nordkap zu reisen. In diesen 19 Tagen legte ich eine Strecke von 8543 km zurück, campte wild, auf Campingplätzen oder trocknete meine Kleidung in Hütten. Aus einer reinen Skandinavien-Reise, durch Dänemark, über Schweden nach Norwegen, wurde eine Rundreise rund um die Ostsee. Statt durch Finnland und Schweden in die Heimat zurückzukehren, änderte ich meine Route und fuhr über das Baltikum nach Hause.

Diese Reise war für mich eine Premiere in viellerlei Hinsicht, doch ich bin nicht gescheitert. Ich bin an Erfahrungen reicher geworden und möchte diese mit meinem Reisebericht festhalten und weitergeben.

Auf der Seite Reisen habe ich die Eckdaten grob zusammengestellt und den Reisebericht verlinkt. Viel Spaß beim Lesen. Ich freue mich über das Feedback.


Ich bin der Weitenbummler

Bevor ich meine Reise zum Nordkap antrat, machte ich mir schon Gedanken, wie und vor allem wo ich von meinen Erlebnissen berichten kann.

Auf dieser, meiner Namensdomain behandelte ich das Thema immer recht stiefmütterlich und verlagerte sämtliche Aktivitäten rund um die Vorbereitung nach Rauchzeichen.net. Dort möchte ich eher plauern, meine Meinung zum Ausdruck bringen oder von tagesaktuellen Erfahrungen berichten.

Reiseabenteuer dieser Größenordnung verdienen es, auf eine geeignete Plattform gehoben zu werden. Ich habe mich somit dazu entschlossen, von meinen bereits vergangenen Reisen als Weitenbummler zu berichten. Die Domain habe ich registriert und aufwendig mit Leben gefüllt. Auf dieser Site schreibe ich von nun an, von Reisen und deren Vorbereitung. Viel Spaß beim stöbern

Link: www.weitenbummler.de


Bald geht es los …

Nun steht meine Abreise kurz bevor und ich habe in all der Zeit hier keinen Beitrag zum Fortschritt meiner Vorbereitungen geschrieben. Manch einer wird wohl denken, dass ich meinen Plan verworfen und einen Rückzieher gemacht habe. Weit gefehlt.

Irgendwie pflege ich mein Blog hier immernoch recht halbherzig. Dagegen liebe ich rauchzeichen.net. Auf meinem zweiten Blog gibt es regelmäßig Neuigkeiten zu allen möglichen Themen die mich beschäftigen. So habe ich in all der Zeit immer wieder Beiträge veröffentlich, die sich um eine Vorbereitungen rund um die Reise ans Nordkap drehen.

Besucht einfach mal mein Lieblingsblog rauchzeichen.net und lest interessiert Neuigkeiten über meine Nordkap-Reisevorbereitungen.


Planung im vollen Gange

Es ist noch mehr als ein halbes Jahr Zeit, doch die muss ich intensiv nutzen, um meiner Reiseplanungen durchzuführen. Im Sommer 2010 möchte ich mit dem Motorrad ans Nordkap fahren und dies erfordert eine detailierte Vorbereitung.

In den kommenden Monaten berichte ich auf meiner Projektseite „Berlin – Nordkap 2010“ über den aktuellen Stand der Dinge und nutze diese Seite während der Reise für ein „Tagebuch“.

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch sehr viel zu tun. In dieser Woche habe ich einen Teil der Grundvoraussetzungen geschaffen und mich mit einer kompletten Campingausrüstung beschenkt. Auf meiner Reise schlafe ich dann in einem Hilleberg Nammatj 3 Zelt was qualitativ jeder Situation angepasst sein sollte. Um selbst Minusgrad nördlich des Polarkreises zu überleben, hält mich ein Mammut Ajungilak Kompakt 3-Season mollig warm und eine Therma-A-Rest TT Trail Pro Isomatte sorgt dafür, dass ich auf jedem Untergrund komfortabel schlafen kann.

In den kommenden Tagen hoffe ich auf Temperaturen um den Gefrierpunkt, so dass ich die Ausrüstung unter realistischen Bedingungen testen kann. Derweil füttere ich mein auf Europa-Karten 2010 upgedatetes Garmin Navi mit den Routendaten.

Es gibt noch viel zu tun und meine Vorfreude ist riesig.


Klassentreffen 2009

Nun hat es sich zu den vielen anderen schönen Erinnerungen gesellt … unser Klassentreffen 2009 ist vorbei.

20 ehemalige der 10b haben gestern ihr drittes Klassentreffen nach 15 Jahren gefeiert und ließen sich trotz des leichten Regens den Spaß nicht nehmen. Total entspannt und unorganisiert haben wir uns anfangs erst einmal hingesetzt und geplaudert. Als wir dann zahlreicher wurden packten alle mit an und unsere lange Tafel war im Nu gedeckt und es konnte gegessen werden. Nachdem leckeren Essen war vom Suppenkoma keine Spur. Schon fast traditionell holte  Basti alte Fotos raus und alte Erinnerungen kamen zurück. Es ist schon spannend wie wir uns in all den Jahren verändert und uns doch irgendwie alle treu geblieben sind. Wir konnten viel über uns, miteinander und die Vergangenheit lachen.

Der Stoff für Gespräche ging uns lange nicht aus und da das Wetter sich besserte, saßen wir bald alle draußen unter freiem Himmel und genossen die Feier.

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Speziellen Dank an Marco der dem Regen trotzte und uns  mit leckerem Fleisch vom Grill versorgt hat. Vor allem aber auch vielen Dank an alle, für die leckeren Eigenbeträge. Dank auch an Basti, der uns sein Haus für die Feier zur Verfügung gestellt hat. Es ist schön das wir immernoch so flexibel sind und uns nicht in irgendeinem Restaurant bedienen lassen müssen.

Herzlichen Dank an euch alle, ohne euch wäre das alles nicht machbar gewesen. Wir sehen und hören uns spätestens im Jahr 2014 wieder …

[Ich überlege noch wie wir die Fotos von allen am einfachsten zusammentragen und informiere euch hier.]


The Day After

Heute haben wir den 5. Juli 2009 und somit ist die Einladungsfrist verstrichen. Sich über mangelndes Interesse oder fehlendes Engagement zu beschweren wäre sicher übertrieben, doch gehen meine Gedanken in diese Richtung. Ich selbst muss mir zugestehen, dass ich die Planung lange nicht so voran getrieben habe, wie es eigentlich hätte sein müssen, doch bin ich auch auf Mitarbeit angewiesen.

Vor mehr als zwei Wochen bin ich Adressen abgefahren, um Einladungen persönlich in die Briefkästen zu werfen. Kurze Zeit später gingen alle restlichen Briefe in die Post, so dass jeder genügend Zeit gehabt hat, auf meine Bitten zu reagieren. Darüber hinaus gibt es sämtliche Informationen zum Treffen schon seit Ewigkeiten auf dieser Seite, wodurch jeder den Fortschritt und die Entwicklungen verfolgen konnte, so auch die Terminsetzung.

Langer Rede kurzer Sinn, es fehlen noch viel zu viele Rückmeldungen zu meiner Einladung und das nach zwei Wochen Bedenkzeit. Hier nun ein statistischer Überblick:

  • 27 Einladungen versandt
  • 9 Einladungen bestätigt (davon auch meine eigene)
  • 1 Absage
  • 3 Einladungen indirekt im Vorfeld bestätigt

Ergebnis:

  • 13 Zu- oder Absagen
  • 14 fehlende Reaktionen

Ich denke die Zahlen sprechen für sich. Ein sehr trauriges Ergebnis. Ist es Desinteresse, Vergesslichkeit, Stress oder nur Faulheit? Nun bleibt es wieder an mir hängen … 🙁

Die Konsequenz ist sogar, dass wir derzeit unterversorgt sind. Beim nächsten Treffen wird dann ein Partyservice engagiert oder eine Location mit direkter Versorgung.


Einladungen sind alle raus …

So nun ist es vollbracht. Meine Arbeit ist eigentlich getan. Ich habe heute (ein wenig verspätet) die letzten Einladungen in den Briefkasten geworfen und warte nun auf Rückmeldungen. Ein Feedback habe ich schon bekommen und somit einen weiteren Namen der Teilnehmerliste hinzugefügt. Nun liegt es an euch, aktiv zu werden.

Wem beim Lesen jetzt auffallen sollte, dass er oder sie keine Einladung erhalten hat, sich aber dennoch sicher ist, mit uns die 10. Klasse absolviert zu haben, derjenige möchte sich schnell bei mir melden. Fehler passieren nämlich …

 

Noch 25 Tage bis zum Klassentreffen!


Oli der Briefträger

Heute gingen wie geplant die ersten Einladungen zum Klassentreffen raus. Ich habe das halbwegs schöne Wetter in meinem Urlaub genutzt und bin eine Runde durch Zepernick und Bernau gefahren, um die ersten 16 Bewerbungen persönlich in die Briefkästen, ehemaliger Schulkameraden zu werfen. Morgen gehen dann die restlichen Bewerbungen per Post raus.

Für mich gilt es dann abzuwarten. In der Einladung habe ich darum gebeten, die Teilnahme bis zum 4. Juli 2009 zu bestätigen. Zusätzlich zur Teilnahmebestätigung benötige ich schnellstmöglich die Information, wer welchen Eigenbeitrag leisten möchte.

Ich hoffe ihr lasst mich nicht im Stich. Im übrigen gibt es in diesem Jahr tatsächlich mehr Probleme, an alle Adressen zu kommen. Fünf unserer Mädels melden sich nicht oder sind nicht erreichbar.